Zur Zeit können wir wegen der Corona Situation keine Veranstaltungen anbieten.

Sobald es möglich ist , werden wir dies an dieser Stelle mitteilen.

Das Heft " Römische Spuren in der Ammersee-Lech Region" ist auf DVD erhältlich. Bestellungen bitte über kulturlandschaften@t-online.de oder telefonisch unter 08806/956420.Kosten incl. Porto 6,00 €

 

Exkursionen

Das Haspelmoor in seiner heutigen Gestalt ist einerseits geprägt durch den massiven Torfabau früherer Jahre  ( 170 Jahre lang ) und der nunmehrigen Erholung des geschützten Teile diese Moores. Nach dem Besuch des Mooresfuhren wir nach Hörbach am Rande des Moores zu einer Brotzeit und besuchen danach die Pfarrkirche St.Andreas eine romanische, in der Spätgotik und 1718 umgebaute Kirche mit dem Täuferbrunnen. Dieser Brunnen wurde in Erinnerung der 1527 hingerichteten vier Hörbacher Täufer errichtet. Damach geht es nach Althegnenberg  mit der ehemaligen Walfahrtskirch St. Maria und der "Bergkapelle" aus 1676 mit Erweiterung im Jahre 1762. Die Bergkapelle steht auf dem Hügel einer ehemaligen Motte aus dem Hochmittelalter. Weiter führte uns der Weg nach  Hofhegnenberg in das Seegrasmuseum der Familie Prieverts .  Den Kontakt hat uns unser Mitglied Dr. Peter Kalus verschafft.  Seegras wurde als Polstermaterial für Möbel und zum Spinnen genutzt. Dieses Seegras hat jedoch nichts mit dem an der Nordsee beheimateten Seegras zu tun. Es ist eine Binnenpflanze, die nur im Volksmund Seegras genannt wir. Noch nach dem Ende des 2. WK wurde hier Seegras zur Weiterverarbeitung genutzt. Im Museum konnten wir den Weg des Seegrases von der Ernte bis zur Verarbeitung anhand von Originalwerkzeugen besichtigen. Die Familie Ptieverts betreibt in Ihrem Gebäude auch ein Puppentheater Man kann dort vielseitige selbst hergestellte Stabpuppen bewundern. Das Museum ist eine Reise wert.   Siehe auch Dr. Peter Kalus :„Seegras“ ein fast vergessenes Produkt aus der kleinbäuerlichen Landwirtschaft –der Seegrasspinner ein ausgestorbener Beruf

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Motte - Hügel und Kapelle

20190914 Hofhegnenberg

Seegrasmuseum

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Im Moor

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Bei unserem letzten Vereinstreffen am 14. März 2019 im Gasthof „Zur Post“ in Pestenacker trafen wir uns vorher zu einem ganz besonderem Rundgang durch die Weltkulturerbestätte. Unser Vereinsmitglied und Vorsitzender des Trägervereins „Prähistorische Siedlung Pestenacker e.V.“ Dr. Ernst Rieber berichtete in einem spannenden Vortrag über die Ausgrabungsfunde sowie über das Leben und die Arbeit in der jungsteinzeitlichen Siedlung. Zu unserer Gruppe von Vereinsmitgliedern gesellte sich kurzzeitig auch Bürgermeister Christian Bolz hinzu und begrüßte uns im Namen der Gemeinde Weil.

Am 24. Januar fand das erste Treffen unseres Vereins in 2019 in Rott statt. Gestartet haben wir mit der Besichtigung der St. Ottilien Kapelle, begleitet von dem sachkundigen Führer Herrn Eberhard.

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St. Ottilien Kapelle Rott

Bei der Kapelle handelte es sich ursprünglich um eine hölzerne Einödkapelle, die 1483 durch eine steinerne ersetzt wurde und die sich nun im Zuge der Ausweitung des Dorfes an der Landstraße Richtung Landsberg am Ortsausgang befindet. 1775 erhielt die Kapelle nach einer Renovierung ihre jetzige Gestalt. Der Bauherr, Abt Engelbert Goggl ist mit seinem Wappen im Chorbogen verewigt. 

Manching war eine der bedeutendsten keltischen Städte Europas. Vor 2000 Jahren lebten dort Kelten in einer Gemeinschaft mit bis zu 10.000 Menschen, vergleichbar mit der Einwohnerzahl von Rom zur damaligen Zeit. Als erste Station der Exkursion stand daher das Kelten- und Römermuseum in Manching auf dem Programm, mit einer Führung durch die Sonderausstellung: „Die Bilderwelt der Kelten“. Im Anschluss an die Führung wurde die reguläre Ausstellung besucht, die einen umfassenden Einblick in das Leben der Kelten in Manching bietet. Erwähnenswert sind auch die im Museum ausgestellten Funde zur römischen Geschichte. Besonders hervorzuheben sind die zwei militärischen Patrouillenboote aus dem römischen Kastell Oberstimm aus der Zeit Kaiser Trajans (98-117), deren Wracks aus der Donau geborgen wurden.

Kelten

Der Begriff Kelten wird synonym für die Menschen verwendet, die in der „Eisenzeit“ im Gebiet von Böhmen über Süddeutschland bis nach Burgund in Stammesverbänden in einer ähnlichen Lebensweise lebten. Die Epoche beginnt um 800 v. Chr. und endet um die Zeitenwende. Die größte Ausdehnung hat die Kultur der Kelten um 250 v. Chr., die zu dieser Zeit vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer reichte.

(Dr. Peter Kalus)

Von etwa einem Dutzend Teilnehmern wurde am 19.5.2018 die Stadt und die Umgebung von Blaubeuren besucht. Vor der Führung im urgeschichtlichen Museum war noch Zeit für einen Rundgang in der hübschen und betriebsamen Altstadt.

 ( Zusätzliche Bilder unter diesem Link )

Angeregt durch einen Bericht über den Erwerb eines Weingutes namens Rauchbichl ( bzw Rauhenpuchlhof ) 1589 in Terlan durch die Diessener Augustiner  Chorherren unter dem Probst Balthasar Ginter fanden wir heraus, daß dieses Weingut unter dem Namen Rauchenpichlhof nach wie vor existiert. So führte uns eine dreitägige Exkursion vom 06.04. bis 08.04.2018 nach Terlan in Südtirol.

Am 01.03.2018 besuchten Mitglieder unseres Vereins den Ort Thaining. Ziel war der Besuch der Kirche St. Wolfgang und des Rochlhauses.Am 01.03.2018 besuchten Mitglieder unseres Vereins den Ort Thaining. Ziel war der Besuch der Kirche St. Wolfgang und des Rochlhauses.Die Filial- und Votivkirche St. Wolfgang wurde vonm Thaininger Johann Scheffler zu Ehren der Gottesmutter und des Hl. Wolfgang als Dank für seine Gesundung gestiftet und erbaut. Franziska Ostner, ehemalige Schuldirektorin in Thaining, führte uns sachkundig durch den wundervoll ausgestatteten Sakralbau sowie auch anschließend durch das gegenüberliegende Rochlhaus.

Dr. Sabine Pfannenberg (Besuch des Missionsmuseums der Erzabtei St. Ottilien am 18.01.2018 und einer Führung mit Schwerpunkt „Korea Sammlung“ durch Pater Theophil Gaus OSB, Direktor des Missionsmuseums)

Das Missionsmuseum in Sankt Ottilien entstand auf Initiative des Gründers der Abtei, Erzabt Norbert Weber. Es dokumentiert die Geschichte der Missionsarbeit der Benediktiner und beherbergt eine völker- und naturkundliche Sammlung aus den Missionsgebieten des Klosters in Deutsch-Ostafrika*, dem nördlichen Teil von Korea, der Mandschurei und Zululand**.

Nächste Termine

 

aufgrund der Corona Einschränkungen finden derzeit keine Excursionen und Veranstaltungen statt.

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Regelmäßige Treffen

Weiterhin werden wir uns alle 4 bis 6 Wochen mit unseren Mitgliedern und Freunden in verschiedenen Orten unserer Region zusammenfinden und jeweils ein dem Ort zugehöriges Kulturlandschaftselement besuchen. Die Termine finden Sie unter

www.kulturlandschaften.eu

 

Mitte Februar planen wir ein gemeinsames digitales Treffen mit einem Vortrag

 

Geplante Exkursionen

Die genauen Termine stehen noch nicht fest. Sobald sie bekannt sind, werden sie auf unserer Homepage veröffentlicht: : www.kulturlandschaften.eu

Wessobrunn Klosterführung

Archeologischer Park Kempten

Rasso Pilgerweg Grafrath

Feuchtbodensiedlungen im Alpenraum: Excursion nach Castellaro Lagusello in die Mincio Region südlich des Gardasees

Deutschordensregion an der Weichsel.  Marienburg und mittelalterliche Backsteingotik.

Besuch des Heimatmuseum Pittriching


Verein Kulturlandschaft Ammersee-Lech.eV.

Postadresse: Georg-Keil-Strasse 29, 86919 Utting

Stand 10.1.2021

am 28.10.2017am 28.10.2017

Im Jahr 2017 beschäftigte sich der Verein Kulturlandschaft Ammersee-Lech schwerpunktmäßig mit den Römern in unserer Region. Die letzte Fahrt des Jahres führte uns deshalb zu einem Ort des frühen kriegerischen Aufeinandertreffens von den Römern mit der einheimischen Bevölkerung, nach Oberammergau.

Eines der Projekte unseres Vereins ist eine Ausstellung zum Thema "Die Römer in unserer Region". Zur Einstimmung darauf fuhren wir am 6.5.2017 zum Römerkastell Biriciana (Weißenburg) und zur ehemaligen Residenz des Deutschen Ordens nach Ellingen. Die Gemeinde Weil in unserer Region gehörte von 1260 bis zur Säkularisation 1806 zur Deutsch-Ordens-Provinz in der Ballei Franken. Weil wurde von einem Kastner vertreten, der dem Komtur in Blumenthal (bei Aichach) unterstand. Der zuständige Landeskomtur saß in Ellingen.

Am Samstag, den 18.2.2017 besuchten wir im Rahmen der 1. Fahrt des Jahres 2017 das Hutter Museum und die Petersberger Basilika in Erdweg. Am Samstag, den 18.2.2017 besuchten wir im Rahmen der 1. Fahrt des Jahres 2017 das Hutter Museum und die Petersberger Basilika in Erdweg. 
Nach einer kürzeren Fahrt von Dießen nach Erdweg trafen wir an der Basilka unsere Führerin, Frau Zeller, vom Förderverein des Hutter Museums in Erdweg.

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Die Petersberg Basilika ist ein kunstgeschichtliches Denkmal. Bei dem Kirchenbau, handelt es sich um einen der ältesten Sakralbauten Altbayerns und eine der wenigen Kirchen, die in ihrer romanischen Architektur nahezu unverfälscht erhalten sind. Nähere Informationen zur Geschichte der Kirche findet man auf der Website "Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau". Anschaulich erzählte Frau Zeller von dem Leben der Mönche dort im Hochmittelalter, verbunden mit der Geschichte der Wittelsbacher dieser Zeit.Die Petersberg Basilika ist ein kunstgeschichtliches Denkmal. Bei dem Kirchenbau, handelt es sich um einen der ältesten Sakralbauten Altbayerns und eine der wenigen Kirchen, die in ihrer romanischen Architektur nahezu unverfälscht erhalten sind. Nähere Informationen zur Geschichte der Kirche findet man auf der Website "Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau". Anschaulich erzählte Frau Zeller von dem Leben der Mönche dort im Hochmittelalter, verbunden mit der Geschichte der Wittelsbacher dieser Zeit. Nach Beendigung der Führung ging es zum Aufwärmen und Mittagessen ins Kappeler Bräu in Altomünster. Vor der Fahrt zum Hutter Museum führte uns unser 2. Vorsitzender, Herr Stuckenberger, durch einen langen Tunnel zur  Klosterkirche Sankt Alto und Sankt Birgitta. Das Kloster geht auf eine Eremitenzelle des hl. Alto vor 760 zurück. 1496–1497 bezog der von der hl. Birgitta von Schweden (1303–1373) begründete Erlöserorden das Kloster, das zwischen 1488 und 1496 nochmals erweitert worden war und unterhielt darin bis 1803 ein Doppelkloster mit der nun den hll. Alto und Birgitta geweihten Klosterkirche. Am Hutter Museum erwartete uns wieder Frau Zeller.

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Das Hutter-Museum ist ein kleines, liebenswertes Heimatmuseum für Großberghofen, die Gemeinde Erdweg und die Region. Seinen Namen hat es von dem Schuhmacher Simon Hutter (1867 – 1952) aus Großberghofen. Er begründete die Sammlung von Zeugnissen aus der Vergangenheit.
Der Förderverein Hutter-Heimatsammlung übernahm die Exponate und betreibt im denkmalgeschützten Alten Pfarrhof von Großberghofen das heutige Museum. 

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In der archäologischen Abteilung werden vor allem die Spuren dargestellt, die Kelten und Römer in unserer Region hinterlassen haben. Weiter spannt sich der Bogen der ständigen Ausstellung über die Ortsgeschichte bis zu Tracht und Volksfrömmigkeit (z.B. Hl. Grab), sowie bäuerlichem Gerät, Hausrat, Schusterwerkstatt und Schule.
Einige der Teilnehmer fanden sich bei der Besichtigung von alten Schulbänken, Schiefertafeln und Kreide in ihrer Jugend wieder. Highlight war jedoch die Demonstration von Frau Zeller an Orginalgeräten, wie  Flachs gewonnen und zu Leinenfäden gesponnen wurde. Das Museum ist eine Reise wert! Näheres finden sie unter http://www.museen-dachauer-land.de/museen/huttermuseum.
Nach einem schönen Tagesusflug kehrten wir auf der Rückfahrt im Gasthaus Dampfschiff in Grafrath zum Kaffee ein

am 25.9.2016

In unserer Region haben wir mit der prähistorischen Siedlung in Pestenacker Anteil an der UNESCO-Welterbe-Stätte „Pfahlbausiedlungen im Alpenraum“. Diesem Thema nimmt sich die Landesausstellung Baden-Würtemberg an. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir bei herrlichem Wetter Richtung Federsee.

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Photo: Volker Eggers

Gegen 11 Uhr erreichten wir nach einem Frühstück am historischen Marktplatz von Biberach das Federsee-Museeum in Bad Buchau. Der Vorsitzende des Vereins Prähistorische Siedlung Pestenacker, Herr Dr. Ernst Rieber, führte uns sachkundig durch die Austellung. Im Federseemuseum Bad Buchau und im Kloster von Bad Schussenried werden auf ca. 1500m² Fläche jungsteinzeitliche Moor- und Seeufersiedlungen, die kulturelle Vielfalt ihrer Bewohner, ihre weit reichenden Fernbeziehungen, steinzeitliche Techniken und Innovationen, naturräumliche Voraussetzungen und Wirtschaftsstrategien vorgestellt. Originalfunde und moderne Medientechnik vermittelten steinzeitliche Lebenswelten. In jeder Beziehung war es ein gelungener Ausflug, der bei uns eine Vorstellung des Lebens der damaligen Bewohner vor über 5000 Jahren vermittelte.

 

Besonders ein uns heute nahezu unbekanntes, damals aber sehr wichtiges Nahrungsmittel, ist bemerkenswert: Die Wassernuss.

Trapa natans flower

 Fruit of Trapa natans water caltrop or water chestnut

Auch für Pestenacker ist sie als Nahrungsmittel nachgewiesen. Heute gibt es nur wenige Vorkommen in Deutschland.

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